Training Woche 2 #wildauftraining

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Es ist ein Werbeschild beschrieben, mit blauer Leuchtschrift zu sehen. Es steht Work harder auf dem Schild.

Der Stand

In Woche 1 haben wir uns ein wenig locker geschossen und versucht einfach wieder ein bisschen rein zu kommen, ohne gleich mit 100 Verbesserungsvorschlägen bombardiert zu werden. Es ging darum nicht nur 3 Pfeile wie üblich zu schießen, sondern vier oder ein paar mehr.

In Woche 2 geht es um den richtigen Stand, die Basis des Schützen. Das ist unsere Säule, auf der alles andere aufbaut.

Alle Positionsänderungen der Füße übertragen sich auf die Hüfte, diese wiederum auf die Brust und Schultern. Es zieht also einen langen Rattenschwanz nach sich, die Füße nicht korrekt zu stellen!

Wir beschreiben nachfolgend die drei gängigsten Fußpositionen im Bogenschießen und welche wir präferieren und verwenden wollen.

1. Offener Stand

Der vordere Fuß zeigt in Richtung des Ziels und der hintere Fuß steht Parallel zur Schießlinie. Somit werden meine Hüfte, Brust und Schultern mehr in Zielrichtung gedreht. Schießen wir mit einem offenen Stand und heben unseren Bogen in Richtung Ziel, bemerken wir, dass ein großes Dreieck zwischen Schulter Bogen und Brust entsteht. Der Körper steht mehr hinter dem Bogen, anstatt seitlich dazu. Der hintere Ellenbogen steht dann meistens nicht gerade nach hinten im Auszug, sondern nach hinten rechts zwischen 4 und 5 Uhr.

So ist es sehr schwierig nach dem Abschuss durch den Schuss zu blicken, oder sauber nach hinten zu lösen. Ein dynamischer Schuss kann somit fast nicht ausgeführt werden!

2. Geschlossener Stand

Dieser Stand ist das genaue Gegenteil zum 1. Stand. Der vordere Fuß steht leicht parallel zum hinteren Fuß, ragt aber über diesen hinaus. Nun sind die Schultern nicht mehr offen in Zielrichtung, sondern davon abgewandt, eher parallel zur Schießlinie. Das Dreieck zwischen Bogen, Brust und vorderer Schulter ist nun komplett geschlossen! Man bringt somit den Arm in den direkten Weg der Sehne! Hier besteht Verletzungsgefahr! Wenn Du öfter Deinen Arm triffst, kann hier der Fehler liegen.

Als Bogenjäger trifft man so schnell seinen Arm oder Jacke, ein Waidgerechter Schuss ist nicht möglich!

Die vordere Schulter kann fast nicht mehr unten gehalten werden!

Wenn Ihr generell Probleme damit habt, dass die vordere Schulter hoch kommt und somit kollabiert, kann das Problem an einem zu geschlossenen Stand liegen und nicht an der Schulter!

3. Idealer Stand

Diesen Stand wollen und müssen wir für jeden einzelnen Schuss einnehmen! Hier gibt es keine Kompromisse oder persönliche Vorlieben!

Es ist ein ganz leicht offener Stand, wobei der große Zeh, des vorderen Fußes, in einer Linie mit dem Gelenk, des großen Zehs, des hinteren Fußes steht.

Schaut bei jedem Schuss auf eure Füße in Woche 2 des Wild auf Trainings!


So haben wir die perfekte Freiheit für den Sehnenverlauf und die Voraussetzung für einen guten Pfeilflug. Der hintere Ellenbogen kann gerade nach hinten gelöst werden und sauber durch den Schuss geguckt werden.

Tipp:
Besorgt euch Kreide oder nehmt eine alte Auflage und einen Edding und um malt eure korrekte Fußposition! Das könnt Ihr auch während eines Turniers machen!
So habt Ihr immer den gleichen und korrekten Stand!

In Woche 2 werden die gleichen Anzahl Pfeile geschossen wie in Woche 1, nun kommt jedoch der richtige Stand dazu.

Der Fokus liegt ganz klar auf dem Stand!

Wir sehen uns in Woche 3, mit dem Thema „Der richtige Griff“ wieder!

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